5.000 Wohnungen fehlen pro Jahr

5.000 Wohnungen fehlen pro Jahr

Mehr als 5.000 Wohnungen fehlen pro Jahr (Wort.lu)

Mehr als 5.000 Wohnungen fehlen pro Jahr (Wort.lu)

 

Der Immobiliensektor kennt keine Krise. Die Anmietung einer Wohung kostete 2014 7,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei den Häusern stiegen die Mieten um 2,9 Prozent.

 

Eine Entspannung ist nicht in Sicht. Die Nachfrage liegt zwischen 15.000 und 18.000 Wohnungen pro Jahr, wohingegen lediglich 5.000 bis 7.000 Apartments jährlich auf den Markt kommen. Die Regierung sollte ihre Bauprogramme für mindestens drei Jahre verdoppeln und zwar durch eine Lockerung der Regeln um die Steigerung der Preise einzudämmen.


Der Verkauf und die Vermietung von Altbauten wächst noch auf, mit einer Umsatzsteigerung im Wert von 3% für Wohnungen bzw. 2% für Häuser, aber zunehmend interessieren sich die Käufer immer für Neubauten, so dass sie jedes Detail ihrer zukünftigen Investitionen im Griff behalten können.

 

Was die Büroflächen angeht, war 2014 ein besonderes Jahr für den Sektor. So zog die Unternehmensberatung PwC in den Crystal Palace im Ban de Gasperich, die BCEE kaufte das Arbed-Gebäude an der Avenue de la Liberté von ArcelorMittal. Der Immobilienspezialist Jones Lang LaSalle (JLL)JLL vermietete oder verkaufte insgesamt 201.000 Quadratmeter an Büroflächen, das ist ein Plus von 38 Prozent gegenüber 2013.

 

In diesem Jahr wird die Europäische Kommission Mietverträge über insgesamt 40.000 Quadratmeter unterzeichnen, um ihre Mitarbeiter bis zur Fertigstellung des Gebäudes Jean Monnet im Jahr 2019 unterzubringen. Viele von ihnen haben ihren Arbeitsplatz bereits im Gewerbegebiet Cloche d'Or. Möglicherweise wird die gesamte Kommission zwischenzeitlich dorthin ziehen. Auch die Europäische Investitionsbank sucht im Zuge ihrer Erweiterung nach Räumlichkeiten in einer Größe von 30.000 Quadratmetern.

 

Die höchsten Mieten für Büroräume verzeichnete im vergangenen Jahr Luxemburg-Stadt mit 42 Euro pro Quadratmeter. Geschäfte zahlten in den beliebtesten Einkaufsstraßen der Hauptstadt 120 Euro pro Quadratmeter. Auf der anderen Seite ist im Bereich der Logistik und der Güterlagerung eine negative Entwicklung des Marktes zu beobachten da die Nachbarländer, sei es Deutschland, Frankreich oder Belgien, viel attraktiver Preis pro Quadratmeter bieten. 

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