EIGENER HERD IST GOLDES WERT

EIGENER HERD IST GOLDES WERT

Eigener Herd ist Goldes wert (wort.lu)

Eigener Herd ist Goldes wert (wort.lu)

Den Luxemburgern ist ihr eigenes Heim lieb und teuer. 73 Prozent der Bevölkerung lebt in den eigenen vier Wänden – in Zeiten steigender Immobilienpreise nicht das Schlechteste. International gehört das Großherzogtum damit zu den Ländern mit den prozentual meisten Eigentümern und den wenigsten Mietern.

Noch höher ist der Anteil von Wohnungseigentümern bei den Einwohnern mit Luxemburger Nationalität. Ganze 84 Prozent sind Besitzer ihres Hauses oder ihrer Wohnung. Nur 13 Prozent leben in Miete. Am geringsten ist die Eigentumsquote der Portugiesen (54 Prozent) und der Franzosen (53 Prozent). Dies geht aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht des Statec hervor.

Deutschland und Schweiz: Mieter in der Mehrheit 

Allgemein gilt: Bei steigenden Immobilienpreisen rentiert sich Wohneigentum, weil das eigene Heim im Wert steigt und der Haushalt vor Mieterhöhungen geschützt ist. 

Im europäischen Vergleich liegt Luxemburg beim Wohneigentum vorne. Besonders viele Eigentümer gibt es in den Ländern, die eine Immobilienblase hinter sich haben, nämlich Spanien (87 Prozent) und Irland (78 Prozent), wie eine Statistik des ifo-Instituts zeigt. Typische Mieterländer sind Deutschland (43 Prozent Eigentümer) und die Schweiz (35 Prozent Eigentümer). 

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